Kündigung von Darlehensverträgen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung? Ja, das geht!

Der Gesetzgeber hat in den Jahren 2002 bis 2010 Vorschriften zum Verbraucherwiderrufsrecht in einem solchen Tempo geändert, dass auch die Rechtsabteilungen vieler Banken nicht Schritt halten konnten. Die Folge: Hunderttausende Darlehensnehmer wurden fehlerhaft über das ihnen zustehende Widerrufsrecht belehrt. Ist dies der Fall, besteht das Widerrufsrecht in der Regel ewig und eine Kündigung von Darlehensverträgen, bzw. der Widerruf, ist ohne die Zahlung einer üblicherweise fälligen Vorfälligkeitsentschädigung bei der Darlehensrückzahlung möglich. Auch wenn im Fall einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung die entsprechende Vorfälligkeitsentschädigung bereits an die Bank gezahlt wurde, kann noch viele Jahre später ein Anspruch gegen die Bank auf Rückzahlung dieser Summe bestehen.

Rückzahlung Darlehen: Kostenlose Ersteinschätzung

SYLVENSTEIN Rechtsanwälte überprüft die Widerrufsbelehrung Ihres Darlehensvertrags kostenlos und gibt eine Ersteinschätzung ab, ob auch Sie Ihr Darlehen kündigen können, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen.

Zu diesem Zweck steht unter folgendem Link ein Formular zur Verfügung: kostenlose Kurzanfrage absenden. Hier können Sie uns einfach und schnell die von Ihrer Bank zum Abschluss des Darlehensvertrags erhaltene Widerrufsbelehrung zur Verfügung stellen und wir prüfen zeitnah, ob auch Sie den sog. Widerrufs-Joker ziehen und demnach Ihr Darlehen kündigen können, ohne eine Verpflichtung zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung auszulösen.

Darlehen widerrufen. Rückabwicklung des Darlehensvertrags leicht gemacht

Der Widerruf eines Verbraucherdarlehens lässt sich am besten in drei einfachen Schritten abwickeln. Wichtig ist, den Widerruf nicht vorschnell zu erklären. Ein Darlehen kündigen bzw. widerrufen kann man nämlich mit einer einzigen Erklärung, die aber unter Umständen eine sofortige Rückzahlungspflicht des noch offenen Darlehensteilbetrags auslöst. Deswegen empfiehlt sich mit Blick auf die Rückzahlung von Darlehen ein sequenzielles Vorgehen.

Informationen zum Darlehensvertrag zusammenstellen

Zuerst stellen Sie die wichtigsten Informationen zu Ihrem Darlehen zusammen. Vergewissern Sie sich über den Darlehensbetrag, den Zinssatz, die Zinsbindungsfrist und die Laufzeit des Darlehens. Weiterhin suchen Sie die Widerrufsbelehrung Ihrer Bank oder Bausparkasse heraus und scannen Sie ein.

Widerrufsmöglichkeit anwaltlich prüfen lassen

Beauftragen Sie einen Anwalt damit zu überprüfen, ob ein Widerruf in Ihrem Falle möglich ist. Viele Rechtsanwälte werden eine Ersteinschätzung auf kostenloser Basis äußern. SYLVENSTEIN Rechtsanwälte bietet hierzu ein spezielles Kurzanfrageformular an, das Sie unbürokratisch online ausfüllen können.

Widerrufsrecht ausüben

In einem letzten Schritt treten Sie bzw. Ihr Anwalt für Sie an die Bank oder Bausparkasse heran und üben dann häufig das Widerrufsrecht aus. Auch wenn sich das Darlehen kündigen oder widerrufen lässt, kann es dabei manchmal sinnvoll sein, die Bank zunächst nur auf die Möglichkeit eines Widerrufs aufmerksam zu machen. Viele Banken wissen um die Fehler in ihren Belehrungen und sind bereit, vor diesem Hintergrund den Zinssatz zu reduzieren und ggf. einen finanziellen Ausgleich für übermäßige Zinsen in der Vergangenheit zu zahlen, wenn sie dadurch den Kunden weiterhin an ihr Institut binden können.

Kündigung des Darlehensvertrages möglich?

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