Widerruf Immobilienkredit: Typische Fälle

Zum Thema „Widerruf Immobilienkredit“ erreichen SYLVENSTEIN Rechtsanwälte täglich neue Anfragen von Verbrauchern, die ihr Haus oder Grundstück mit einem vergleichsweise zinsteuren Darlehen finanziert haben und nach Möglichkeiten suchen, sich von der hohen Zinslast zu lösen. Häufig ist die Zinsbindungsfrist noch lange nicht abgelaufen. Den Immobilienkredit kündigen ist dann nicht einfach. Allerdings haben viele Banken den Verbrauchern speziell in den Jahren 2002 bis 2009 eine falsche Widerrufsbelehrung bei Immobiliendarlehen ausgehändigt. Das führt dazu, dass Verbraucher ihre Kredite häufig auch heute noch widerrufen und sich damit von den hohen Zinsen aus dem ursprünglichen Vertrag lösen können. SYLVENSTEIN Rechtsanwälte hat bereits eine Vielzahl solcher Fälle bearbeitet und empfiehlt Verbrauchern, sich mit dem Immobilienkredit-Kündigen nicht zu viel Zeit zu lassen. Denn die Rechtslage in der Zukunft lässt sich kaum sicher voraussehen, deswegen sollte der sogenannte Widerrufsjoker zeitnah eingesetzt werden.

Gesetzlichkeitsfiktion der Belehrungsmuster greift häufig nicht

Wie kann man konkret seinen Immobilienkredit kündigen, ohne mit dem Widerruf von der Bank zurückgewiesen zu werden? Wenn sie mit der Widerrufsmöglichkeit konfrontiert werden, ziehen sich viele Banken auf das Argument zurück, sie hätten das Belehrungsmuster des Gesetzgebers verwendet, deswegen seien ihre Widerrufsbelehrungen zu Immobiliendarlehen nicht juristisch angreifbar. Im Einzelfall mag das stimmen, häufig trifft das aber nicht zu. Denn schon kleinste Abweichungen vom Muster oder auch ein falsches Ausfüllen des Musters können dazu führen, dass man noch heute einen Immobilienkredit kündigen kann. Die Analyse möglicher Fehler in der Widerrufsbelehrung lässt sich schwer auf einen Nenner zusammenfassen, deswegen empfiehlt sich in der Regel die Beauftragung eines Rechtsanwalts zur Prüfung der Belehrung und gegebenenfalls auch zur Vertretung in der Kommunikation mit der Bausparkasse oder Bank.

Drei Tipps für Widerruf Immobiliendarlehen

Für Verbraucher mit einem Immobiliendarlehen, dessen Widerrufsbelehrung möglicherweise falsch ist, lassen sich drei Tipps identifizieren:

Sich mit der Zurückweisung des Widerrufs nicht zufrieden geben!

Nur weil die Bank oder Bausparkasse die Anerkennung des Widerrufs verweigert, heißt das nicht, dass kein Recht zum Widerruf beim Immobilienkredit besteht. Die Geldinstitute vertreten ihre eigenen Interessen und Rechtsauffassungen. Dem ist häufig nur durch Zuziehung eines Anwalts beizukommen. Immerhin erklären sich die Banken dann später häufig bereit oder sind sogar verpflichtet, die Kosten der Beauftragung eines Anwalts zu übernehmen.

Kostenrisiko minimieren!

Verbraucher haben meistens nur begrenzten finanziellen Spielraum und daher ein berechtigtes Interesse, ihr Kostenrisiko zu minimieren. Deswegen empfiehlt sich häufig, eine kostenlose Kurzanfrage zum Thema Widerrufsbelehrung Immobiliendarlehen an eine Anwaltskanzlei zu stellen, wie sie etwa von der Kanzlei SYLVENSTEIN angeboten wird. Für die Vertretung im Anschluss an diese Ersteinschätzung werden die Anwälte zwar in der Regel eine Vergütung verlangen, diesen Auftrag wird man aber ohnehin nur erteilen, wenn die Chancen auf einen erfolgreichen Widerruf mit entsprechenden Zinsvorteilen und ggf. einer Übernahme der Anwaltskosten durch die Bank bestehen.

Widerruf nicht vorzeitig erklären!

Verbraucher sollten insbesondere dann den Widerruf nicht vorzeitig erklären, wenn sie über keine Anschlussfinanzierung verfügen. Sie wollen dann zwar den Immobilienkredit kündigen, erreichen aber damit womöglich, dass sie das Darlehen unmittelbar zurückzahlen müssen. Im Extremfall kann das in die Privatinsolvenz führen. Rechtsanwälte beraten Sie auch hier, wie Sie den Widerrufsjoker ziehen, ohne den Immobilienkredit sofort zurückzahlen zu müssen.

Immobilienkredit noch zu kündigen?

Kostenfreier Check zu Ihren Widerrufschancen